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Frischzellenkur fürs Foyer |
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Hotel Westin pünktlich zur Buchmesse renoviert – Stardesigner Bost überarbeitet Lobby Wenn die Buchmessegäste Schimon Stein und Juri Andruchowytsch heute durchs Hotel Westin schlendern, dürften sie wie andere Hotelgäste staunen. Weitere fünf Millionen Euro hat die Interhotel-Holding in ihr Haus in der Gerberstraße investiert. Israels Botschafter in Deutschland und der frischgebackene Träger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung können sich unter anderem über eine renovierte Lobby mit neuer Shinto-Bar, Businesscenter und raffinierten Lichteffekten freuen. »Wir sind fertig«, sagt General Manager Andreas Hachmeister und meint damit nicht nur den Abschluss der Schönheitskur für das fünf-Sterne-Hotel pünktlich zur Buchmesse. Nachdem im Vorjahr die Suiten für zehn Millionen Euro saniert wurden, waren jetzt Lobby und Foyer dran, bekamen einen frischen asiatischen Touch nebst neuer Möblierung. In nur zehn Wochen krepelten 200 Bauarbeiter 8500 Kubikmeter umbauten Raum um, verlegten fast 50 Kilometer neue Leitungen. während eine Schicht unten türkischen Marmor einpasste, arbeitete eine andere die Wände des vor nunmehr 25 Jahren von der japanischen Kajima-Corporation errichteten Hauses um. Und die dritte frischte die fernöstlichen Reliefs auf, die Glück bringen sollen und mitnichten realsozialistische Überbleibsel sind. »Unser neues Design hat Tassilo Bost entworfen«, plaudert der Hotelschef. Nicht die schlechteste Wahl, hat Bost doch 2004 den European Hotel Design Award bekommen.
LVZ, 17.03.06 |
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