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Massagen auf dem Sideboard |
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Einmaliges Angebot: Im Berliner Westin Grand verwandeln sich fünf Spa-Suiten in eine Wellnesslandschaft uleb BERLIN Das Bad als Zeichen der Zeit. Mit seinen fünf Spa-Suiten setzt das Westin Grand neue Maßstäbe. "Sie sind Wellnesslandschaft und Suite in einem, das ist deutschlandweit einmalig", erklärt Direktorin Gabriele Maessen das jüngste Starwood-Produkt. Üblicherweise geht der Gast für Massagen und Beautiybehandlung in den Spa-Bereich, bei Anwendungen auf dem Zimmer muss der Masseur seine Liege mitbringen. Im Westin Grand Berlin verwandelt sich das Sideboard zum professionellen Massagetisch. 250.000 Euro hat das Grandhotel pro Suite investiert, alle fünf, jeweils rund 70 Quadratmeter großen Suiten, die um ein Schlafzimmer erweitert werden können, liegen übereinander und genau gegenüber dem Poollift. Auch in der neuen Präsidentensuite wurde das Spa-Konzept umgesetzt. "Es basiert auf Ruhe und Entspannung", betont Innenarchitekt Tassilo Bost, der fünf ehemalige Themensuiten komplett entkernen ließ; 2004 wurde er mit dem European Design Award "Best Guestroom Design" ausgezeichnet. Die neuen Räume unterliegen einer dezenten und reduzierten Farbigkeit und es wurde großzügig und euro-asiatischen Wellnesstrends folgend mit Palisanderholz gearbeitet. Die Maserungen verlaufen horizontal, um, so Bost, Wasser und Energie fließen zu lassen. Der Übergang vom Wohnraum, der gleichzeitig Recreation Area ist, zum offenen Bad - inklusive hochmoderner Rainsky-Tropendusche samt feuchtem Neben und Aromaduft und Whirlpool sowie indirekter Deckenbeleuchtung - ist ohne Abstufungen. Die wandgroße matt gläserne Schiebetür mit abstrahierten asiatischen Pflanzen im Glasdruckverfahren kann komplett im Boden versenkt werden. Wird das Sideboard um 90 Grad gedreht und ausgeklappt, schafft der Massagetisch eine Verbindung beider Bereiche. Hightech integriert sich ins Design: Statt Klimaanlage wurden Kühldecken der Schweizer Firma "ionair" eingezogen. Ohne Zug und Geräusche rieselt es gekühlte Luft und findet eine natürliche Luftzirkulation statt. Bost: "Die Klimadecke amortisiert sich über die Jahre, der Energieverbrauch ist wesentlich geringer." Die exklusiv angefertigten Sitzmöbel aus cremefarbenem Rindsleder untermauern einen weiteren Aspekt der neuen Designleitlinien. Entschlackung sei, so der Innenraumdesigner, in der Grandhotellerie zum Thema geworden. "Vor Ort erklären wir jedem Gast der Spa-Suiten das Konzept", erläutert Gabriele Maessen, "er soll sich hier zuhause fühlen, allerdings so wie in einem Zuhause, das er gerne hätte." Deshalb seien die Gäste nach Wellnessbehandlungen auch keinerlei Hektik ausgesetzt, sie könnten so lange liegen bleiben wie sie wollen. Zur Hardware des neuen Zimmertypus kommt die dem ganzheitlichen Produkt geschuldete Software: Inkludiert im Zimmerpreis - die Rack-Rate liegt bei 930 Euro - ist eine erweiterte Minibar mit Wellnessgetränken sowie die Tea-Bar. Die Küche fügt sich mit einer speziellen Wellnessfood-Karte für den Roomservice sowie Vital-Frühstücksbüffet und Wellness-Menü im Restaurant passend ein. "Die Resonanz bei den Gästen ist sehr gut", zieht die Direktorin eine erste Bilanz, "die Suiten kommen bei Männern wie Frauen gleich gut an."
AHGZ, 24.06.2006 |
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